Erfolgreiche Schengen-Umsetzung am Flughafen Zürich
Die intensive Vorbereitungsphase zur Umsetzung von Schengen fand in der Nacht auf vergangenen Sonntag ihren erfolgreichen Abschluss. Über Nacht wurden im Passagierbereich die Schengen- und Nicht-Schengen-Zonen voneinander separiert, die neu dazwischen liegenden Passkontrollen in Betrieb genommen und die Beschilderungen ausgewechselt. Neu werden am Flughafen Zürich Schengen- und Nicht-Schengen-Passagiere räumlich strikt getrennt.
Die Einführung von Schengen am Flughafen Zürich ist eine der wesentlichsten Veränderungen der letzten Jahre. Dank umfangreicher Planung, termingerecht fertig gestellten und hochwertigen Bauten sowie der guten Zusammenarbeit mit den Flughafenpartnern verlief die Umstellung reibungslos. Die Flughafenbetreiberin beobachtet die kommenden Tage genau, um allfällige Verbesserungsmöglichkeiten bei betrieblichen Abläufen vorzunehmen.
Nur noch Bordkartenkontrolle
Für Passagiere, die innerhalb des Schengen-Raums reisen, entfällt die Passkontrolle. Sie müssen beim Übertritt in den nicht-öffentlichen Bereich lediglich eine Bordkartenkontrolle passieren. Die Personenidentifikation beim Einchecken und Einsteigen bleibt jedoch bestehen. Passagiere müssen deshalb weiterhin ein gültiges Identitätsdokument (Pass oder ID) mitführen.
Das Schengener-Abkommen bezieht sich nur auf den freien Personenverkehr innerhalb der Mitgliedstaaten, nicht aber auf die freie Warenein- und ausfuhr. Zollrechtliche Vorschriften bleiben durch das Schengener-Abkommen unberührt und entsprechende Kontrollen bestehen. Duty Free-Einkäufe sind weiterhin uneingeschränkt möglich. Dies unabhängig davon, ob Passagiere mit einem Schengen- oder Nicht-Schengen-Flug reisen.
Weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung unter www.unique.ch/medien/hintergrundinformationen, Menu "Zürich 2010", Stichwort "Schengen".